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Wiedehopf

Die größte deutsche Wiedehopfpopulation mit 160-200 Revieren befindet sich in Brandenburg. Kleinere Populationen liegen in Mecklenburg-Vorpommern (20-25 BP 95/96), Sachsen-Anhalt (20-25 BP 95/96), Sachsen (20-40 BP 1996) und Baden-Württemberg (ca. 20 BP 95/96).

Bei den Brutbeständen in Brandenburg ist auffallend, dass sich 50% der Brutpaare auf nur 5% der Landesfläche und hier besonders auf Truppenübungsplätze konzentrieren (Robel & Ryslavy, 1996). Verbreitungsschwerpunkte sind das nördliche Oderbruch (25 Reviere 1999; Ryslavy 2001), der Niedere Fläming (besonders Luckenwalder Heide sowie Truppenübungsplätze Jüterborg West und Ost: 1999 auf beiden TÜP zusammen mindestens 36 Reviere; Ryslavy 2001); die ostbrandenburgische Heidelandschaft (Raum Müllrose; Eisenhüttenstadt; Guben; Lieberose) und der nördliche Spreewaldrand (1999 nur 5 BP; Ryslavy 2001) (Robel & Ryslavy, 1996). 

In Baden-Württemberg sucht man den Wiedehopf am besten am Kaiserstuhl (16 BP; Stange). Z.B. in der Umgebung von Oberbergen (z.B. Nördliche Weinberge) oder nahe dem Parkplatz direkt bei der Abzweigung nach Schelingen.

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