Reisebericht Spanien

20. August bis 07. September 2002


Reisebericht                                 Artenliste


Christoph Moning christoph.moning@stud.weihenstephan.de 

 

Strategie

Nach vorherigen Spanien- und Südeuropareisen galt es diesmal "die Lücken zu schließen". Daher war die Reise um gewisse Zielarten aufgebaut. Dies waren: Balearensturmtaucher, Bartgeier, Weißkopf-Ruderente, Marmelente, Sandflughuhn, Rothalsziegenmelker, Dupontlerche, Heckensänger, Steinrötel, Blassspötter (in Spanien vorkommende Unterart opaca manchmal abgetrennt als "Isabellspötter"), Brillengrasmücke und Wüstengimpel. Von diesen Arten wurde nur der Wüstengimpel nicht gesehen. Die Reise wurde in Form eines Familienurlaubes durchgeführt. Alle beschriebenen Gebiete sind daher auch vom konditionellen Anspruch her und bei einigermaßen Interesse an Natur, Landschaft und Vögeln auch im Rahmen eines Familienurlaubs gut zu besuchen. In Almería wurden die frühen Morgenstunden zur Vogelbeobachtung genutzt, während die Familie ausgeschlafen und schon einmal den Strandtag eingeläutet hat. Wie die Artenliste zeigt, sind auch im Spätsommer und im Rahmen eines Familienurlaubes 195 Arten möglich!

Logistik

Einreise:

Ein gültiger Personalausweis genügt. Kontrollen werden in der Regel nicht mehr durchgeführt.

Verkehrsmittel
Um viele der beschriebenen Gebiete unkompliziert besuchen zu können, ist ein Auto unerlässlich. Mietautos sind in Spanien recht erschwinglich. Eine andere Alternative ist der eigene PKW. 

Vorteile: 

- man spart die Kosten zum Mieten eines Wagens

- es kann eine größere Rundreise mit Zielen, die auf dem Weg liegen (z.B. Pyrenäen) durchgeführt werden

- es kann in der Regel mehr Gepäck mitgeführt werden, was besonders von Vorteil ist wenn man campt

Nachteile:

- zusätzliche Kosten und Zeit für Anfahrt

- Komplikationen bei Diebstahl, Unfall, Schlüsselverlust usw. im Ausland (Hier empfiehlt sich der ADAC-Schutzbrief)

Unterkunft und Essen:

Da Spanien in weiten Teilen sehr touristisch geprägt ist, hat man kaum Probleme sich zu versorgen. Campingplätze haben zwischen 10 und 15 € gekostet (Auto, Zelt, 2 Personen, Kind).

Verständigung:

Da Spanien in Europa eines der Haupturlaubsländer ist, gestaltet sich die Verständigung meist recht einfach. An den verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten wird man oft schon auf deutsch angesprochen. Etwas Spanischkenntnisse sind jedoch in jedem Fall von Vorteil.

Geld:

Seit der Währungsumstellung ist Reisen in Spanien noch unkomplizierter geworden und besonders der Preisvergleich fällt wesentlich leichter als zuvor. Dabei fallen besonders die niedrigen Benzinpreise auf (Normalbenzin kostet hier rund 0,83 €).

Verwendete Unterlagen:

Bücher:

Where to Watch Birds: Southern and Western Spain
von Ernest Garcia
Taschenbuch - 320 Seiten - A. & C. Black, Ltd.
Erscheinungsdatum: 1. April 2001
Auflage: 2nd
ISBN: 0713653019

Dieses Buch ist unverzichtbar, wenn man die Region bereisen möchte. Die Tipps sind sehr gut, die Artenlisten sehr vollständig und die Fehler, die sich durch veränderte reale Bedingungen immer bei solchen Büchern ergeben, halten sich sehr in Grenzen.

Reiseführer Natur, Spanien von Roberto Cabo
BLV Verlagsgesellschaft mbH (April 2001)
Broschiert

Leider wurde bei dieser Neuauflage versäumt, den Inhalt zu aktualisieren. Daher sind die Abweichungen der beschriebenen Gegebenheiten bei einigen Gebieten mittlerweile beträchtlich. Dennoch sind die Gebietsbeschreibungen nach wie vor als hervorragend zu bezeichnen und man kann dieses Buch immer noch gut benutzen, um die wichtigsten spanischen Vogelbeobachtungsgebiete zu bereisen.

Internet:

- http://www.geocities.com/avgspain/routedescription.htm  Einige brauchbare Anfahrtsbeschreibungen zu sehr interessanten Gebieten.

Reiseberichte zu Almería:

- http://www.birdtours.co.uk/tripreports/spain/almeria2/almeria2.htm Reisebericht von Colin Davies

. http://www.birdtours.co.uk/tripreports/spain/almeria1/index.htm Reisebericht von John Girdley

- Anfrage unter: georges.olioso@wanadoo.fr  Reisebericht von Georges & Mireille Olioso

Wetter

Überwiegend sonnig und warm. In den Pyrenäen ausgiebig regnerisch. Im Ebrobecken bedeckt, dort zuvor ausgiebige Regenfälle (Lerchen in vollem Gesang).

Besuchte Gebiete und Vogelarten

Pyrenäen

Kloster San Juan de la Peña (http://www.monasteriosanjuan.com/aleman/primera1.htm)

Der gleichnamige Gebirgszug um das Kloster San Juan de la Peña ist ein bekanntes Beobachtungsgebiet für den Bartgeier. Das unter einem Felsen erbaute Kloster aus dem 10. Jahrhundert ist zudem äußerst sehenswert. Man erreicht die Stelle wie folgt: Von Jaca aus fährt man die Straße 240 Richtung Pamplona. Nach 10 km biegt man links Richtung Santa Cruz de la Seros ab. Von dort windet sich die Strasse aufwärts. Rund 2 km vor dem alten Kloster liegt an einer Rechtskurve eine Haltebucht an der linken Straßenseite. Dies ist die erste Haltebucht, an der man eine grandiose Aussicht auf die Umgebung hat. Zurückblickend kann man noch auf die großen Geierfelsen blicken (an der nächsten Haltebucht nicht mehr möglich):

Auch unter dieser Parkbucht brüten zahlreiche Gänse- und einige Schmutzgeier, die man aus nächster Nähe beobachten kann. An dieser Parkbucht konnten wir nach rund drei Stunden einen adulten Bartgeier zwischen den anderen Geiern entdecken, der dann schön über der Stelle kreiste. Um das alte Kloster zu sehen, muss man dieses zunächst passieren, um am neuen Kloster oberhalb zu parken. Von dort läuft man die Strecke zurück durch den Wald (Schwarzspecht) zu dem alten Kloster, dass an Wochenenden und Feiertagen recht überlaufen sein kann. Am neuen Kloster, das auf dem Gipfelplateau erbaut wurde, gibt es in 500m Entfernung einen weiteren Aussichtspunkt (balcon del pyrineos o.ä.), der eine noch weitere Sicht bietet und an dem auch verschiedene Geierarten zu beobachten sind.

Ordesa Nationalpark

Dieser in den Zentralpyrenäen gelegene Nationalpark gehört sicherlich zu den landschaftlich schönsten Gebieten dieses Gebirges. Daher wird er auch von vielen Menschen besucht, was der Schönheit und den Beobachtungsmöglichkeiten jedoch keinen Abbruch tut. Eingangstor zum Park ist der Ort Torla. Hier gibt es drei Campingplätze, von denen wir auf dem Camping Valle de Bujaruelo waren: 3 km hinter Torla Richtung Park geht am Eingangstor zum Nationalpark ein holpriger Weg (3,5 km) nach links. Der Platz ist empfehlenswert und verfügt über eine gute Ausstattung. An den Felsen um Torla sind bereits Schmutz- und Gänsegeier zu beobachten. Entgegen älterer Beschreibungen gelangt man wie folgt in den Nationalpark: Am Ortseingang von Torla gibt es einen großen Parkplatz (wenn man von Süden in den Ort kommt, rechts). Hier parkt man und nimmt einen der sehr regelmäßig fahrenden Busse in den Park (Ticket gibt es am Parkplatz). Dieser Bus fährt einen zunächst zum Infozentrum des Parks und dann weiter auf den ehemals öffentlichen Parkplatz im Nationalpark. Von hier starten fast alle Wege. Sehr empfehlenswert ist der Rundwanderweg über die südliche Flanke des Ordesatals (19 km): Nach dem Parkplatz überquert man auf einer Brücke nach rechts den Fluss Arazas und folgt dem ausgeschilderten Pfad "Senda de los Cazadores", der rot weiß markiert ist. Schon bald folgt der anstrengendste Teil der Wanderung: Man muss zunächst rund zwei Stunden fast senkrecht aufwärts wandern, was mit Kleinkind in der Kraxe schon recht schweißtreibend ist. Am Ende des Aufstiegs erreicht man eine Aussichtsplattform an einer kleinen Schutzhütte. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die gegenüberliegenden Felswände "Tozal de Mallo". Dies soll ein guter Platz sein, um Bartgeier zu beobachten. Wir hatten hier "nur" die üblichen Gänsegeier und zwei Steinadler. Von der Schutzhütte aus geht es nun entlang einer Geländekante bis zum Ausgangspunkt der Wanderung seicht abwärts (Zitronengirlitz häufig). 

Ziel der Wanderung ist der Wasserfall "Cola de Caballo" am Talende. Hier gab es sehr zutrauliche Alpenbraunellen, Bergpieper und Steinschmätzer zu sehen. Auf dem Weg dorthin kann man fast die ganze Zeit auf die gegenüberliegenden Felswände des Tals blicken. Es lohnt sich, diese Wände regelmäßig mit dem Fernglas abzusuchen. Wir hatten in der oberen Talhälfte innerhalb kürzester Zeit fünf Bartgeier (1 immat.; 1 JK; 3 ad.), wovon einer auf unserer Talseite vorüberglitt. Unvergessen bleibt der Anblick eines von einem Steinadler gehassten jungen Bartgeiers: Wie Rabenkrähe und Mäusebussard, jedoch in unglaublichen Zeitlupentempo. Man kann die großen Greife oft mit bloßem Auge auf der gegenüberliegenden Seite erkennen und sie dann auf Artstatus abchecken. Auch wenn der erste Teil der Wanderung anstrengend ist, so würde ich in jedem Fall diesen Weg empfehlen, denn wenn man nur im Tal gegangen wäre (was auch sehr schön ist), hätte man nicht so schöne Greifvogelbeobachtungsmöglichkeiten und grandiose Ausblicke gehabt.

Umgebung von Belchite

Belchite liegt mitten in einer ursprünglichen, durch Beweidung geprägten Steppenlandschaft bei Zaragoza. Es ist eines der besten Gebiete für Steppenvögel in Spanien. Generell sind die frühen Morgenstunden und die Abendstunden gut zur Vogelbeobachtung geeignet. Bei unserem Besuch hatte es zuvor ausgiebig geregnet. Es ist daher nicht generell davon auszugehen, dass die Lerchen im Spätsommer so gut singen wie bei unserem Besuch.

La Lomaza Naturreservat

Dieses Reservat liegt direkt an der Straße 222 11 km nördlich von Belchite. Wenn man von Belchite kommt, liegt der Eingang zum Reservat auf der rechten Straßenseite an einem weiß geschotterten Parkplatz:

Die Dupontlerchen sangen besonders intensiv bei Sonnenuntergang, gegen 5:00 Uhr morgens und bei Sonnenaufgang. Die Wege dürfen nicht verlassen werden. Es gelang uns hier nicht, einen dieser Vögel zu sehen, auch wenn sie direkt vor unseren Füssen sangen! Außerdem sechs überfliegende Spießflughühner, Rothühner und zwei Brillengrasmücken.

El Planeron Naturreservat

Das El Planeron Naturreservat liegt rund 10 km nordöstlich von Codo an der Verbindungsstraße noch Quinto. Diese Verbindungsstraße wurde zum Zeitpunkt unseres Besuches gerade neu gemacht, weshalb viele Knicks und Kniffe, an denen sich Beschreibungen vorheriger Berichte orientieren nicht mehr existieren. 

Das Reservat selbst ist ein sehr schönes Steppengebiet. Der Parkplatz liegt  von Codo kommend auf der linken Seite und ist an einigen Infotafeln kenntlich. Von hier startet ein Rundweg, der sehr lohnend sein kann. Wir hatten hier Stummel- und Kurzzehenlerchen, auf einem frisch umgebrochenen Acker 12 rastende Mornellregenpfeifer, Maurensteinschmätzer (Split vom Mittelmeersteinschmätzer), Sandflughuhn und einen Steinkauz (generell häufig) an einem verfallenen Haus etwas südlich vom Parkplatz.

Ein weiterer Weg in das Reservat beginnt weiter südwestlich: Von Codo fährt man 6,5 km hinter dem Ortsschild an einer verfallenen Farm nach links. Nach wenigen Kilometern erreicht man hinter einer Kuppe auf der rechten Seite einen kleinen Parkplatz, an dem der Weg beginnt (Ebenfalls einige Infotafeln).

Ein weiterer sehr interessanter Bereich liegt an einem Weg (holprig), der 1,7 km hinter dem Abzweig an der verfallenen Farm nach links abgeht (siehe Karte). Er führt an einem mit Wasser aufgestauten Bereich vorbei. Kurz vor dem Stau liegt nach Norden (rechts des Weges) ein mit Grasbüscheln bedeckter Bereich. Hier hatten wir drei singende Dupontlerchen und es gelang uns ein singendes Tier mit dem Spektiv zu erspähen. Nach dieser Erfahrung möchte ich behaupten, dass es entgegen der allgemeinen Meinung, dass man die Dupontlerche nur durch Aufscheuchen entdecken kann, nur eine Taktik gibt, schöne Dupontlerchenbeobachtungen zu erhalten: Der beobachtete Vogel lief versteckt zwischen den Grasbulten umher und nur zum Singen hüpfte er lässig auf einen Grasbult und sang sein einfaches Lied. Man sollte sich daher in der Nähe eines singenden Vogels postieren (der Vogel war weiter weg, als es der Gesang vermuten ließ); jedoch nicht zu nah, sonst bleibt der Vogel versteckt. Beim Singen müssen dann alle kleinen Erhebungen mit dem Spektiv abgesucht werden. Die Dupontlerche ist hervorragend getarnt, so dass man sich dabei Zeit lassen muss. Wichtig ist die ungefähre Richtung abzuschätzen, aus der der Gesang kommt. Weitere interessante Arten waren diverse Gänsegeier, ein adulter Schmutzgeier, Sand- und Spießflughuhn (nur gehört, dafür oft), Kurzzehen- und Stummellerchen, fünf Brachpieper und eine Wiesenweihe im Jugendkleid.

Eine in anderen Berichten erwähnte Tränke, an der Flughühner regelmäßig zum trinken kommen sollen, konnte nicht gefunden werden. Generell ist 10:00 Uhr Flughuhnzeit, wenn die Vögel zu den Tränken fliegen und dann auch überfliegend entdeckt werden können.

Ruinen von Belchite

Belchite wurde im spanischen Bürgerkrieg zerstört. Zum Gedenken wurden die Ruinen so wie sie sind stehen gelassen. Sehr "sehenswert". In den Ruinen konnten wir Steinsperlinge und Trauersteinschmätzer beobachten. Auch Steinrötel sollen dort brüten. 

Naturreservat El Hondo (El Fondo) und Salinen von Santa Pola 

Diese Gebiet gehört zu den wichtigsten Brutgebieten für die Marmelente außerhalb Andalusiens. Es liegt südlich Alicante. Die Salinen von Santa Pola werden von der N 332 durchquert. An der Straße gibt es nur eine Haltebucht, die Beobachtungen erlaubt. Hier gab es u.a. eine Dünnschnabelmöwe und einen Fischadler mit Beute sowie zahlreiche Flamingos zu beobachten. Das El Hondo oder El Fondo genannte Gebiet liegt westlich von den Salinen. Es handelt sich um um ein flaches, sehr schilfreiches Feuchtgebiet, in dem Arten wie Rallenreiher, Zwergdommel, Marmelente, Weißkopf-Ruderente, Kolbenente und Purpurhuhn zu beobachten sind. Man erreicht das Gebiet über die A7 (Murcia-Valencia) von der man die Abfahrt 77 in Richtung Torrevieja nimmt. Nachdem man durch El Realenc gefahren ist, nimmt man die Straße in Richtung Matola. Entlang dieser Straße gibt es bereits Hinweisschilder zum Reservat. Es gibt zwei Informationsstellen (1, 2), die Zugang zum Reservat erlauben und einen in der Karte rot eingezeichneten Rundweg.

Leider sind die Zugangsmöglichkeiten sehr restriktiv gehandhabt, da es sich um ein Privatgelände handelt. Wenn man in das Gebiet hinein möchte, muss man sich unter der Telefonnummer 966678515 anmelden. Man wird dann durch das Gebiet geführt. Ob Spontanführungen möglich sind, ging nicht deutlich aus den Informationstafeln hervor. Da ein Tor versehentlich offen stand, konnten wir einen kurzen Eindruck, von diesem sehr lohnenden Gebiet gewinnen (sie Artenliste). Offizielle Öffnungszeiten für den Rundweg sind: Mi-Do 8:00-13:30 Uhr und So 8:00-13:00.

Provinz Almería

Die spanische Mittelmeerküste ist generell stark verbaut und zu Urlaubszeiten von Touristenströmen bevölkert. Eine angenehme Ausnahme stellt da das Gebiet im Naturpark Cabo de Gata Nijar östlich von Almería dar. Zwar sind die Orte auch hier touristisch geprägt, jedoch ist die wüstenartige Landschaft relativ wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Also ein guter Ort, um Familienurlaub (Strand, Schnorcheln, Sonne) mit interessanten Vogelbeobachtungen zu verbinden. Die Provinz Almería beinhaltet den trockensten Landstrich Europas, in dem ein Wüstenklima herrscht, in dem viele afrikanischen und endemischen Pflanzen gedeihen und das zusammen mit der Küste, Gebirgen und Steppen interessante Vogelbeobachtungsmöglichkeiten bietet (z.B. einzige Region in Europa, in der Wüstengimpel beobachtet werden können).

Übernachtet wurde auf dem Campingplatz bei Las Negras, der zwar etwas abseits von den wichtigsten Beobachtungsgebieten liegt, aber dafür recht ruhig ist und einen schönen Schnorchelstrand vor der Tür hat.

Los Guiraos

Dieses kleine Örtchen liegt im Osten der Provinz und hat bescheidene Bekanntheit erlangt ein verlässlicher Ort zu sein, um den Heckensänger zu beobachten. Man erreicht es über die Autobahn N 340 von der man auf die 332 Richtung Cuevas de Almazora Richtung Osten abfährt. 17 km hinter der Autobahn - man fährt durch Cuevas de Almazora - geht ein Abzweig nach links Richtung Pulpí. Diesen nimmt man:

Auch die Terrassen hinter der gelben Box sollen gut sein. Wir konnten an der eingezeichneten Stelle zwei Heckensänger hervorragend beobachten.

El Cortijo Grande

Südlich von Los Gallardos fährt man von der N 340 Richtung Turre ab. In den Ritzen der steinernen Brücke, über die man den Rio Aguas überquert, brüten Steinsperlinge (auf beiden Seiten der Brücke sind Haltebuchten). Die Brücke überspannt ein relativ tief eingeschnittenes Tal. Nach wenigen Kilometern kommt ein Abzweig nach rechts Richtung El Cortijo Grande, der wie ein Eingangstor gestaltet ist. Von hier windet sich die Straße aufwärts in die als Rentnerparadies gestaltete, lockere Siedlung. In Cortijo Grande hält man sich prinzipiell links, um einen Campingplatz zu umrunden. An dessen Ende liegen Büsche und Bäume in einer Senke, welche links der Straße liegen. Wenn man in die offene Landschaft mit freiem Blick auf die Berge fährt, ist man zu weit. In diesem Gebüsch konnten Blassspötter (aktuell als "Isabellspötter" abgetrennt) und Orpheusgrasmücke schön beobachtet werden.

Seevogelbeobachtung nahe Playa de los Genoveses westlich San José

Dies ist ein idealer Punkt um Strand mit Seevogelbeobachtung miteinander zu verbinden. Vom offiziellen Parkplatz am Playa de los Genoveses, der über eine Schotterpiste westlich von San Jose aus erreicht werden kann, geht ein Pfad nach rechts (Südwesten) sichtbar über den nahen Hügel Richtung Meer (dort Fahlsegler, Provencegrasmücke und Heckensänger in den Kaktushecken). Es ist schon ein anstrengender Weg in der Hitze mit Spektiv und Badezeug. Aber es lohnt sich, denn auf die Strände hinter dem Hügel verirrt sich kaum jemand und von hier aus kann man bei guten Bedingungen hervorragend Seevögel beobachten. In rund drei Stunden konnte ich hier zahlreiche Gelbschnabelsturmtaucher oft sehr nahe beobachten. Hinzu kamen zwölf Balearensturmtaucher einzeln oder in kleinen Trupps (wirken im Vergleich zu den Gelbschnabelsturtauchern mauerseglerartig), drei Basstölpel (2., 3. und 4. KJ); 13 Krähenscharben der Unterart desmarestii, eine adulte Skua, eine Spatelraubmöwe im Prachtkleid und wenige Korallenmöwen.

Der Leuchtturm am Cabo de Gata und die angrenzenden Berge

Der Leuchtturm von Cabo de Gata liegt südlich der gleichnamigen Ortschaft. Die vorgelagerten Klippen sind das Wahrzeichen des Naturparks. Daher kann der Parkplatz vor dem Leuchtturm auch ziemlich überlaufen sein. Prinzipiell kann man hier die gleichen Arten sehen, wie an der zuvor beschriebenen Stelle.

Die Straße, die vom Leuchtturm zurück zur Ortschaft Cabo de Gata führt, macht nach kurzer Zeit einen starken Knick nach links, um auf den Berg hinaufzuführen. An dem Knick beginnt eine Schotterpiste nach Osten in die Berge (Wenn man vom Leuchtturm zurückfährt: rechts). Nach wenigen 100 Metern ist die Piste durch ein Stahlseil abgesperrt. Von hier geht man zu Fuß weiter bis sich der Weg gabelt. Man nimmt den Oberen und erreicht eine Tränke, die ein guter Spot für Wüstengimpel sein soll. Bei meinem Besuch war sie jedoch trocken. Generell beherbergen die umliegenden Berge rund 50 Paare dieses Finkenvogels. Auch an den Haltebuchten an den steilen Hängen weiter Richtung Cabo de Gata wurden schon Wüstengimpel gesehen.

Die Salinen bei El Cabo de Gata

Dies ist ein Gebiet, das von keinem verpasst werden sollte, der die Region besucht. Die Salinen erstrecken sich südlich von dem Ort Cabo de Gata. Sie können über Stichwege von der Verbindungsstraße zum Cabo de Gata südlich der Ortschaft eingesehen werden. Von der Straße ist auch ein Beobachtungsstand, der von Schilfmatten getarnt wird, erkennbar. Hier kann man zu einem Parkplatz hineinfahren und von dem Ufer aus beobachten. Nicht verpassen sollte man die Erdpiste, die östlich an den Salinen entlang führt und auch mit einem einfachen Fahrzeug befahrbar ist. Sie ist am einfachsten vom Südende aus zu finden: Südlich der Ortschaft La Almadrava geht die Piste kurz bevor die Straße hinauf in die Berge führt nach Norden ab. Sie befindet sich direkt am Südende der Salinen. Am Südende kann man normalerweise sehr einfach Korallenmöwen beobachten. Ich hatte hier an einem Vormittag 340 Tiere! Die Piste führt parallel zu den Salinen nach Norden. Das Auto bietet dabei eine gute Beobachtungskanzel, da man sehr nahe an die Salinen herankommt. Bei einer Nachtexkursion auf dieser Piste ließ sich gut 15 Minuten lang ein Rothalsziegenmelker aus fünf Meter Entfernung im aufgeblendeten Scheinwerferlicht bestaunen. Weitere interessante Arten waren Habichtsadler, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Seeregenpfeifer, Brand- und Zwergseeschwalbe, ein Lach- x Schwarzkopfmöwenhybrid, Sichel-, Alpen- und Zwergstrandläufer, Sanderling, Steinwälzer, Uferschnepfe, Rotschenkel, Dunkler Wasserläufer, Brachpieper und Schafstelzen der Unterart iberiae.

Das Steppengebiet Los Amoladeras

Dieses Gebiet liegt nördlich der Ortschaft Cabo de Gata. Es ist eines der besten Gebiet für Steppenvögel in der Provinz Almería. 

Man fährt, wie auf der Karte eingezeichnet, die Teerstraße, die zu dem Funkfeuer des Flughafens führt, rund einen Kilometer in das Gebiet bis ein Schotterweg nach rechts abgeht. Hier parkt man und läuft auf dem Schotterweg tiefer in das Gebiet. Nur ein Besuch in den frühen Morgenstunden lohnt sich, wobei Flughühner auch gegen 10:00 Uhr überfliegend auf dem Weg zu ihren Tränken beobachtet werden können. Interessante Arten waren vier überfliegende Sandflughühner (1,1 + 2 juv.) und sechs Stummellerchen. In dem Gebiet kommt auch die Dupontlerche und im Winter der Wüstengimpel vor. Bei einer Nachtexkursion konnten auffallend viele Taranteln beobachtet werden (leuchtende Auge im Taschenlampenlicht).

Las Cuevas de los Ubedas

Dieses zur Sierra Alhamilla gehörende Gebiet, soll eine gute Stelle zur Beobachtung des Wüstengimpels sein. Ich hatte jedoch kein Glück. Evtl. lohnt es sich zur Brutzeit im Frühjahr. Dennoch überzeugten die Landschaft und eine feine Auswahl mediterraner Vogelarten. Man erreicht das Gebiet über die N 344. Rund 1 bis 2 km westlich von Retamar führt eine Abzweig Richtung Cuevas de los Ubedas nach Norden. 4,1 km hinter dem Abzweig führt die Straße an einer halbkreisförmigen Fläche vorbei, die auf der rechten Seite liegt. Hier befinden sich einige Olivenbäume; links geht es den Hang hinauf auf dem ein Metall-Leitungsmast steht. In diesem Bereich soll die Dupontlerche vorkommen. Ich hatte hier "nur" eine Blauracke im Jugendkleid, wobei ich zugeben muss, nicht besonders intensiv gesucht zu haben, da ich die Art bereits bei Belchite gesehen hatte. Zurück auf der Straße erreicht man als nächstes Cuevas de los Medinas. An einer Gabelung nimmt man den linken Abzweig Richtung Cuevas de los Ubedas. Hinter dem Ort bis Cuevas de los Ubedas soll man eine gute Chance auf den Wüstengimpel haben. Daher muss man viel anhalten, herumlaufen, horchen... . 

In Cuevas de los Ubedas kommt die Teerstraße zu einem Ende. Eine Schotterpiste führt weiter bergauf. Hier parkt man und geht den Weg rechts hinunter in den Rambla. Ich bin dann den Rambla aufwärts gegangen und hatte dort einige Rothühner, den allgegenwärtigen Trauersteinschmätzer, Rötelschwalben und ein Blaumerlenmännchen.

Desierto de Tabernas

Diese äußerst trockene und gebirgige Gegend ist vor allem landschaftlich sehr reizvoll. Sie liegt nördlich des Städtchens Tabernas nördlich von Almería. Das Gebiet wird in Garcias und Patersons Guide näher beschrieben. 

Wir sind folgenden Rundweg gefahren: A 92 nördlich von Almería Richtung Tabernas abgefahren - kurz danach über den Parkplatz von Mini-Hollywood an einen Rambla (an den Eukalyptusbäumen kenntlich), der hinter dem Freizeitpark liegt und wegen des Wüstengimpels erwähnt wurde (nichts gesehen) - Rambla de la Sierra (liegt westlich von Tabernas: an einer Brücke kurz vor Tabernas kann man in den Rambla hineinfahren. Landschaftlich schön, sonst wenig) - hinter Tabernas Richtung Castro de Filabres - Weiter Richtung Olula de Castro (Schotterpiste: nichts für schwache Nerven); hier immer wieder gehalten. Interessante Arten waren an den gebüschreicheren Stellen: Blaumerle (1,0); Zipp- und Zaunammer, Bienenfresser (sehr zahlreich), Alpensegler, Rötelschwalbe, Iberischer Grünspecht, Felsenschwalbe - Hinter Olula de Castro Richtung Gérgal und dann zurück über die im Ausbau befindliche A92.

Las Norias

Dieses aus einem Bodenaushub für die umgebenden Gewächshäuser entstandene Feuchtgebiet ist ein absolutes Muss für jeden, der nach Almería fährt. Man erreicht das Gebiet über die Autobahn N 340 westlich von Almería über die Abfahrt Richtung Las Norias. Weiter geht es nach Süden durch Las Norias, wo man sich Richtung La Mojaera hält. Kurz hinter dem Ort Las Norias kommen an einem Autofriedhof linkerhand zwischen all dem Plastik der Gewächshäuser (wer das gesehen hat, kauft nie wieder spanische Tomaten) größere Wasserflächen in Sicht. Das ist das Gebiet. Ein Besuch am frühen Morgenstunden ist besonders lohnend.

 Seit der Beschreibung durch Garcia und Paterson hat sich einiges geändert:

Das Gebiet kann gut von der Straße aus eingesehen werden. An der Straße gibt es genügend Haltemöglichkeiten. Sehr lohnend (besonders im Morgenlicht) ist ein Erdweg am Ostrand des Gebietes. Hier kann man parken und über einen stehen gebliebenen Erdsteg schön auf den östlichen Teil des Gebietes blicken. Den westlich des Autofriedhofs gelegenen Teil sieht man am leichtesten von einer Straße, die durch das Gebiet läuft ein. Die einschränkenden Schilder kann man einfach übersehen, da sich sonst auch keiner daran hält. Wichtig ist beim Halten ganz von der Straße zu fahren, da sie oft von schweren Lastwagen benutzt wird. Interessante Arten waren unter anderem Zwergdommel (2,0), Nachtreiher (5 ad. + 1 juv.), Kuhreiher (ca. 50), Rallenreiher (20 bis 30), Marmelente (1 im Ostteil, verhielt sich sehr unauffällig), Weißkopf-Ruderente (rund 50 (!) darunter 1,0 PK), zahlreiche Zwergseeschwalben, eine Weißflügelseeschwalbe zwischen zahlreichen Trauerseeschwalben und Fahlsegler.

Salinas Viejas bei Roquetas

Dieses hervorragende Gebiet wurde sträflich von mir vernachlässigt. Am besten man orientiert sich an den Ausführungen von Garcia und Paterson. Von Roquetas aus führt eine Schotterpiste südlich am Gebiet entlang. Diese war jedoch wegen Bauarbeiten gesperrt und es schien auch, dass sie nicht wieder für PKW geöffnet wird, da das Gebiet jetzt Naturpark ist. In den östlichsten Salinenbecken gab es wieder rund 20 Weißkopf-Ruderenten, Flamingos, eine Korallenmöwe, Stelzenläufer, Säbelschnäbler und weitere interessante Arten zu sehen.

Sierra Nevada und Alpujarras

Dieses Gebirge beinhaltet den höchsten Berg der Iberischen Halbinsel: den Mulhacén (3.481 m NN). Das Gebiet ist vor allem landschaftlich interessant: weiße andalusische Dörfer vor der Kulisse der Sierra Nevada, Korkeichenwälder, alpine Borstgraswiesen, Blick nach Afrika, wenn man auf den Mulhacén steigt... . 

Trevélez

Dieses höchstgelegene Dorf Spaniens (1.560 m NN) ist vor allem für seinen Schinken bekannt. Es ist eine gute Basis, um in der Sierra Nevada zu wandern. Der empfehlenswerte Campingplatz liegt etwas außerhalb Richtung Capileira (nachts Zwergohreule rufend). Östlich des Dorfes führt eine Brücke über den Rio Trevélez. Hier kann man parken und am Fluss etwas flussaufwärts laufen. Interessante Arten waren Bienenfresser, Wasseramsel (2 ad., 1 JK), Kolkrabe, Wanderfalke (1 JK), Steinadler (1 immatur) und Rötelschwalbe. Im Frühjahr ist der Weg sicherlich lohnender.

Weg auf den Mulhacén (3.481m NN)

Von Trevélez fährt man nach Westen und dann durch die drei Touristendörfer Pampanneira, Bubíon und Capileira Richtung Mulhacén. Früher war die Straße bis zum Mulhacén und darüber hinaus befahrbar (in beiden erwähnten Führern noch so beschrieben). Jetzt kann man noch ein gutes Stück hinter Capileira weiter fahren bis eine Schranke die Weiterfahrt versperrt. Hier parkt man auf einem Parkplatz. Nebenan ist ein Infozentrum. Von dem Parkplatz und auch von den Dörfern weiter unten startet ein Busshuttle, den man bis weit auf den Berg nehmen kann, um sich den Weg zu verkürzen. Wir sind von dem Parkplatz den seichten Weg bergauf gelaufen. Sobald man die Kieferplantagen hinter sich gelassen hat, kommt man auf Borstgraswiesen, die bis zu 80% aus endemischen Pflanzenarten bestehen! Hier sind Brachpieper sehr häufig und gut zu beobachten. Daneben gab es hier einen Wanderfalken, Braunkehlchen und einen Gartenrotschwanz als Durchzügler sowie Steinschmätzer, Alpenkrähe und Zippammer zu beobachten.

Weiter oben gelangt man in Geröllfelder und felsigere Bereiche. Das Highlight war hier eine Steinrötelfamilie, von der das Männchen schon fast ganz im Schlichtkleid war. Sie ließen sich aus nächster Nähe beobachten. Der Weg auf den Gipfel führt über die seichte Flanke, die sich rechts der Piste auftut. Insgesamt sind es gut 1.200 Höhenmeter einfach! Der Weg ist jedoch sehr seicht und einfach nur lang. Man sollte einen vollen Tag einplanen und warme Kleidung und Sonnenschutz mitbringen. Knapp unterhalb des Gipfels waren drei Alpenbraunellen zu beobachten. Bei der Abfahrt rundeten Wespenbussard und Habichtsadler das Spektrum ab.

Aiguamolls de L'Empordà

Dieses Gebiet ist ein absolutes Muss für jeden, der nördlich von Barcelona über die Küstenautobahn nach Frankreich fährt. Es handelt sich um eine mediterrane Küstensumpflandschaft, die über eine sehr artenreiche Vogelwelt verfügt. Man erreicht das Gebiet über die Autobahn französische Grenze - Girona bzw. von der NII fährt man nach Figueres und dort auf der C 260 Richtung Roses. Bei Castelló d'Empuries fährt man nach rechts Richtung St. Pere Pescador. Nach weiteren drei Kilometern geht es nach links zum Infozentrum El Cortalet. Von hier startet ein sehr interessanter Rundwanderweg:

Diese Karte ist am Infozentrum erhältlich

1: Estany del Cortalet: Löffler (2 SK), Weißstörche, Flamingo, Wasserralle, Säbelschnäbler, Sanderling, Alpen-, Sichel- und Zwergstrandläufer, Rot- und Grünschenkel, Dunkler Wasserläufer, Bekassinen...

2: Gebüsche entlang des Weges: ein Wendehals, Nachtigall als sehr häufiger Durchzügler (hüpft überall auf den Wegen), Seidensänger sehr häufig, Bienenfresser und Cistensänger an offeneren Stellen

3: Vor einigen Jahren noch besser. Jetzt zugewachsen. Nur eine Rohrweihe erwähnenswert.

4: Observatori Senillosa: Ähnliche Arten wie bei 1 + ein Rallenreiher, Kampfläufer, Temminckstrandläufer (1 SK), eine Uferschnepfe im SK, Prurpurhuhn (mind. 20 ad. + einige JK + 2 pull) vom Turm aus sehr leicht zu sehen, Schnatter-, Löffel und Knäkenten sowie ein Fischadler im JK

5: La Massona: Interessante Schilfflächen, in denen es Mariskensänger, Bartmeise und Rohrdommel geben soll. Am nahen Strand 0,1 Steinschmätzer der grönländischen Unterart leucorhoa.

6: Flamingos, Enten und Limikolen

7: Salzvegetation mit Kurzzehenlerche und Triel

8: In den Wiesen sollen Schwarzstirnwürger brüten und im September Mornellregenpfeifer rasten

Eine weiteres interessantes Gebiet liegt weiter nordöstlich und ist am einfachsten über die Verbindungsstraße zwischen Figueres und Roses erreichbar. Von dieser Straße fährt man kurz vor Roses Richtung Palau Saverdera. An der nächsten T-Kreuzung geht es nach links Richtung Castelló d'Empuries. Ab dann geht es wie in der Karte eingezeichnet weiter:

Die Einfahrt zu dem Weg zum Estany de Vilaut (1) ist sehr unscheinbar und evtl. merkt man erst, wenn man über die drei Gräben fährt, dass man zu weit ist. Man sollte den offiziellen Parkplatz 500m östlich benutzen (wie auf Karte eingezeichnet), da es bei 1 keinen offiziellen Parkplatz gibt und man bei dem vorhandenen Fleckchen hinter dem Metalltor übel aufsetzen kann. Auf dem Weg zum Estany de Vilaut konnten wir insgesamt 5 Blauracken beobachten. Auch für den Schwarzstirnwürger soll dies im Sommer ein guter Bereich sein. Die Wasserfläche war weitgehend ausgetrocknet.

An den Kanälen in Richtung Castelló d'Empuries kann man Rallen und Enten beobachten (2). In den angrenzenden Schilfgebieten soll es Rohrdommel Rohrweihe, Purpurreiher und Bartmeisen geben.


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