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Seltene Laubsänger

Wenn es einen Ort gibt, an dem es sich lohnt auf die Beobachtung seltener Laubsänger zu hoffen, dann ist es Helgoland. Folgende Aufstellung gibt eine Übersicht über das Auftreten fast aller vorkommenden Arten. Sie beruht auf einer Zusammenstellung aller Seltenheitsbeobachtungen auf Helgoland, die von Frank Stühmer bearbeitet wurde (http://www.oag-helgoland.de). Berücksichtigt wurden nur anerkannte Beobachtungen und solche, die sich einem bestimmten Datum zuordnen ließen. Die Zahlen entsprechen Individuen.

 

April

Mai

Juni 

Juli

 Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Bartlaubsänger

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-

-

-

-

-

5

-

-

Dunkellaubsänger

-

-

-

-

-

-

4

-

-

Gelbbrauen

Laubsänger

3

1

1

-

-

78

247

7

1

Goldhähnchen

Laubsänger

-

-

-

-

-

2

56

7

-

Grünlaubsänger

-

4

22

7

7

7

-

-

-

Kronenlaubsänger

-

-

-

-

-

-

1

-

-

Tienschan

Laubsänger

-

-

-

-

-

-

1

3

-

Wacholder

laubsänger

-

-

-

-

-

-

1

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Wanderlaubsänger

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-

2

3

3

2

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Bart-, Dunkel-, Kronen-, Tienschan-, Wacholder- und Wanderlaubsänger sind echte Raritäten, die man in Deutschland nur mit sehr viel Glück beobachten kann. Gelbbrauen-, Goldhähnchen- und Grünlaubsänger treten jedoch so regelmäßig auf, dass man einen Helgolandbesuch nach der Zeit des hauptsächlichen Auftretens der einzelnen Arten richten kann:

- Gelbbrauen-Laubsänger: Erste Oktoberhälfte

- Goldhähnchenlaubsänger: Zweite Oktoberhälfte

- Grünlaubsänger: Juni. Hat auch schon auf Helgoland gebrütet.

Im Küstenbereich von Ostrügen (Stubnitz, Granitz) und Usedom tauchen jedes Jahr singende Männchen des Grünlaubsängers auf (Nicolai 1993).

< Für detaillierte Angaben zu Beobachtungsmöglichkeiten bitte den Links folgen! >

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