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Haselhuhn

Der deutsche Gesamtbestand des Haselhuhns wird auf 2000 bis 4000 Brutpaare geschätzt (Witt et al. 1996). Kleinere Populationen existieren im Süden Nordrhein-Westfalens, in Rheinland-Pfalz (Regierungsbezirke Trier und Koblenz ), im Saarland, in Hessen sowie im Schwarzwald in Baden-Württemberg (Bezzel 1985). Größere Vorkommen gibt es im Bayerischen Wald (für Details den Link klicken) und in den bayerischen Alpen. In den bayerischen Alpen bilden folgende Gebiete Verbreitungszentren:

  • Das Waldgebiet zwischen dem Tegernsee im Osten, B 307 im Süden, Lenggries im Westen und Bad Tölz im Norden. 

  • Die Wälder um die Gebirgsstöcke Geigelstein, Kampenwand und Hochries südwestlich des Chiemsees.

  • Die Wälder im Dreieck Reit im Winkel, Ruhpolding und Grassau südöstlich des Chiemsees. 

  • Berchtesgaden (Wegbeschreibung siehe dort)

Das Haselhuhn ist besonders in gemischten Jungbeständen (10 bis 40-jährig) und unterwuchsreichen Altbeständen (z.B. naturnahe Bergmischwälder) zu finden. Überdurchschnittliche Dichten werden an Überschneidungszonen unterschiedlich alter Waldblöcke oder um Felsköpfe oder in Relikt- oder Plenterbeständen erreicht. In den Hochlagen fällt die Verbreitung mit dem Vorkommen von Vogelbeere und Buche zusammen. Das Haselhuhn meidet Hallenbestände, die frei von Laubhölzern sind. Zu den Balzzeiten im März/April und im September ist es am einfachsten Haselhühner zu finden. Quelle: Scherzinger (1976).

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