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Alpenbraunelle

Die Alpenbraunelle gehört mit dem Bergpieper und dem Schneesperling zu den wenigen hochalpin verbreiteten Singvögeln. Die Art ist ab 1800 m NN zu finden und noch in 3000 m NN wurden in den Alpen brütende Alpenbraunellen nachgewiesen (Bezzel 1995). Auch im Winter trifft man die Alpenbraunelle in Höheren Lagen, obwohl die meisten Tiere dann in tiefer liegende Bereiche ziehen. Im Gegensatz zum Bergpieper findet man diese Art  nicht fernab der Brutplätze. Deshalb ist die Alpenbraunelle innerhalb Deutschlands ganzjährig weitgehend auf den bayerischen Alpenraum beschränkt. Die Brutplätze werden recht ungleichmäßig und in jährlich wechselnden Dichten besiedelt. Die meisten Männchen treffen im April im Brutgebiet ein während die Weibchen erst im Mai ankommen. Dann ist die Alpenbraunelle im entsprechenden Habitat nicht selten anzutreffen. Oft beginnt eine Beobachtung der Alpenbraunelle mit dem Flugruf eines vorüberfliegenden Vogels. Gute Gebiete für diese Art sind z.B.: Rund um Garmisch- Partenkirchen, der Nationalpark Berchtesgaden und die Allgäuer Alpen (z.B. Hoher Ifen und Gottesacker).

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